Semba aus Angola

Die Semba ist ein populärer, urbaner Tanz der in den fünfziger / sechziger Jahren in Angola entstanden ist. Semba wurde praktisch auf allen sozialen Festen zur Erheiterung der Menschen gespielt, bei der Geburt eines Kindes, in Diskotheken, Hinterhoffesten und anderen sozialen Ereignissen. Heute ist Semba sehr beliebt und jedes Jahr tauchen neue Künstler mit ihrer Musk auf. Aus der Fusion mit Zouk ist die Kizomba in Angola entstanden. Der Tanz ist charakterisiert durch Bewegungen, die den Körper der Frau mit dem des Mannes in Kontakt bringen, oder besser gesagt zusammenstossen. Diese Tradition stammt aus der Masemba auch Umbigada“ genannt, was soviel heißt wie Bauchnabelkuß, indem der Mann mit dem Bauch der Frau zusammenstößt. Diese Bewegung ist auch heute noch in der Samba in Brasilien zu finden. Im Tanz der Semba ist über die Grundstruktur der Schritte hinweg, eine permanente Improvisation der Tänzer zu beobachten. Die Frauen folgen mit erdigen Schritten der Führung des Mannes, der seine Fähigkeiten zeigt, gleiche oder ähnliche Elemente variantenreich zu wiederholen. Die Musik ist aus einer Fusion unterschiedlicher Elemente entstanden, die bestimmt wurden durch Guitarre und Percussion,die typisch für die afrikanische Musik sind. Berühmte Interpreten sind Bonga, Paulo Flores, Carlos Burity. Durch die Vermischung der Semba mit dem karibischen Zouk ist die Kizomba
 

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