Positive Nebenwirkungen
von Tango und Salsa auf die Psyche

In vielen Regionen Lateinamerikas und Afrikas wird zu allen möglichen Gelegenheiten getanzt: Bei fröhlichen Anlässen, wie der Geburt eines Kindes, Familienfeiern, der Dorffiesta oder einer Hochzeit, ebenso wie bei traurigen, zum Beispiel bei einem Begräbnis, oder einem andächtig religiösen Ritual. In diesen Kulturen spricht im Tanz der Körper aus, was die Seele fühlt.

Tanz ist Ausdruck von Lebensgefühl und löst oft seelische als auch körperliche Spannungen. Es befreit ein Stück von den alltäglichen Sorgen und Nöten, macht den Kopf frei und lässt uns in eine andere Welt eintauchen. Damit trägt es zu unserer Entspannung bei.
Wer sich gerne zu Musik bewegt - egal ob zu Salsa oder Tango - bringt die Seele und die Gefühle in Schwung, ganz besonders, wenn es mit dem Partner und der Musik stimmt. Die Stimmung dieser Musik zieht einen an und löst in der Regel die Lust zum Tanzen aus.

Beim Salsatanzen lernen wir speziell loszulassen und intuitiv dem Bewegungsfluss zu folgen, während beim Tango die bewussten Bewegungen mit der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit für den eigenen Körper und dem Partner im Vordergrund stehen. Wir lernen, mit uns selbst in Kontakt zu bleiben, die eigene Ausrichtung nicht aufzugeben und die Verbindung mit dem Partner auf emotional/körperlicher Ebene aufrecht zu erhalten.
Das sind die wichtigsten Aspekte und Grund genug, regelmäßig tanzen zu gehen und sich zu regenerieren.