Tango vom Rio de la Plata - Tango Argentino

DER TANGO - Eleganz und Erotik aus einer anderen Welt -
einfach der genialste Paartanz.

© Juan D. Lange
Als "Tango Argentino" bekannt und verbreitet, ist dieser Tanz auf beiden Seiten des Rio de la Plata erschaffen worden. Wie schon der berühmteste Tangosänger Carlos Gardel sagte, als er nach seiner Herkunft befragt wurde: »Señores, yo soy rioplatense como el tango!« "
Der Tango entstand zwischen 1865 und 1895 am Rio de la Plata, als Fusion unterschiedlicher kultureller Einflüsse. Die wesentlichen Zutaten aus denen der Tango sich in Argentinien und Uruguay als eigene kulturelle Form entwickelte lieferten die Nachkommen der Sklaven aus Afrika, der eingewanderten Spanier, Italiener, Polen und Franzosen; die Deutschen brachten das typische Tangoinstrument- das Bandoneón mit (Balginstrument)."
Am Anfang war der Tango ein einfacher und volksnaher Tanz der in den Randbezirken von Montevideo und Buenos Aires entstand. In den 40er und 50er Jahren, als Argentinien und Uruguay sehr reich waren, entstanden Hunderte von Ballsälen mit vielen Orchestern und Tausenden von Tänzern. In dieser Zeit wurde ein komplexer und raffinierter Tanzstil geboren, dessen Einfluß bis heute geblieben ist. "
Volkstanz, Salontanz und Bühnentanz gehören im Tango eng zusammen. Im Tango geht es nicht um die Erfüllung einer Norm, sondern im Vordergrund stehen die individuelle und kreative Interpretation und das Gefühl miteinander zu tanzen. Die Eleganz und Erotik dieses genialen Paartanzes entsteht aus dem Vergnügen, zwei Männer- und zwei Frauenbeine in unendlicher Schrittfolge geschickt miteinander zu verschachteln. Versunken in die Musik, interpretieren die tanzenden Paare den Tango in jedem Augenblick neu, so dass im traditionellen Tangosalon eine Atmosphäre entsteht, die einem Ritual gleicht."
Die erste Tangowelle, die in den 20er Jahren Europa erreicht - nicht zuletzt aufgrund so berühmter Vertreter wie Carlos Gardel - hinterließ hier wenig tänzerische Spuren, außer einem Tanz im Welttanzprogramm der Tanzschulen, der den Namen "Tango" erhielt, es aber sicherlich nicht verdient hat.
Die zweite Tangoära in Europa hat allerdings eine andere Geschichte: "
In den 70er Jahren werden viele lateinamerikanische Länder von Militärputschen heimgesucht (Chile 1973, Uruguay 1973, Argentinien 1975...). Tausende Menschen flüchten vor Gefängnis, Folter und Tod. Viele finden Mitte der 70er in Europa ein neues Zuhause - allerdings bleibt ein Verlustgefühl: Heimweh nach den Barrios (Stadtvierteln), den fiestas, der eigenen Musik... Für Argentinier und Uruguayer ist es der Tango. Auch in Berlin kommt er Anfang der 80er Jahre mit dem Horizonte Festival wieder an. Pionier ist hier Juan D. Lange - ein Exiluruguayer deutscher Abstammung, der europaweit die erste Tangoschule gründet. Die ersten Tangosalons entstehen und seitdem treffen sich immer mehr "Tangueras und Tangueros" in den Berliner Tangonächten, um eng umschlungen das Tangoritual zu praktizieren, das vielen einen wunderbaren Ausgleich zum anstrengenden Alltag bietet."
Das Estudio Sudamerica - gegründet und geleitet von Juan D. Lange - spezialisiert sich seit 1982 auf den Unterricht des originalen Tangos und lateinamerikanischer Tänze wie: Salsa, Milonga, Vals cruzado, Bolero, Son, Cha cha cha, Vals peruano, Bachata... etc. Im Unterricht legen wir besonderen Wert auf die präzise Vermittlung der Bewegungen und das unverfremdete Wesen der Tänze. So wird der Tango in jedem Tanzpaar immer wieder neu geboren, mit dem Wissen, dass Mann und Frau sich hier in idealer Weise ergänzen.
 

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