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Die Vorgeschichte
der 2. Tango-Ära in Europa ab 1973
In den 70er Jahren wird die südliche Hemisphäre Lateinamerikas von einer Serie brutaler Militärputsche heimgesucht. Diese Serie beginnt Mitte 1973 in Uruguay
mit der Auflösung des Parlaments durch die Militärjunta. Tausende
von Uruguayern (bis 1976 verlässt 1/3 der Bevölkerung das eigene
Land) gehen ins Exil nach Argentinien und Chile.
Knapp drei Monate später im September 1973 schlägt das Militär unter der Führung von Pinochet in Chile zu. Tausende von Chilenen fliehen nach Argentinien,
Mexiko, Schweden und andere hilfsbereite Länder.
Der Kessel schließt sich, als 1976 in Argentinien die Militärjunta putscht und abermals
tausende von Menschen flüchten müssen. Zu diesem Zeitpunkt verspricht
nur noch Europa eine Rettung vor Verfolgung, Gefängnis, Folter und
Tod.
Es beginnt das Leben im Exil in Holland, Frankreich, Spanien, Schweden, der Bundesrepublik Deutschland u.a. Der Wohlstand tut gut und doch bleibt ein Gefühl des schmerzhaften
Verlustes. Heimweh, die Freunde, das Stadtviertel, die fiesta, die Frauen
und Männer, die offenen Umgangsformen, die Spontaneität, die
Improvisation, das Lebensgefühl etc. weiterlesen
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